Montag, 29. Juli 2019

25.7.2019 Pantanal

25.7.2019 Pantanal

Zum Lunch waren wir bei unserem nächsten Ziel: Miranda im Pantanal. Einem großen Feuchtgebiet hier, wobei momentan gerade Trockenzeit ist.

Wir waren in einer Lodge, was ich mir wieder einsamer vorgestellt hab, als es natürlich war. Tatsächlich war es eine Touri Hochburg. War aber sehr schön eingerichtet und dekoriert. Geschlafen haben wir in Mehrbettzimmern, aber nur mit Leuten unserer Gruppe. Das war ganz gut, finde ich besser, als zu zweit in nem Hotelzimmer zu hocken. Außerdem war es nett, mal wieder in nem Bett zu schlafen. Und da das Campen hier eh nicht so ist, wie ich es mir erhofft hatte, war es irgendwie auch in der Hinsicht egal :D


Während es morgens immer noch eisig war, wurde es nach dem Mittagessen erst erträglich und dann in der Sonne ziemlich heiß.
Mit lautem Krächzen kamen uns Aras besuchen - die Lodge Betreiber haben eine Futterstelle. Das war natürlich cool. Die waren so völlig unerschrocken!
Im Laufe der nächsten Tage kamen auch noch mega viele andere Vögel.



Um 15 Uhr ging eine Hälfte von uns reiten und um 15:30 Uhr sollten wir Kanu fahren - das war aber brasilianische Zeit. Da es um 6 hier dunkel wird, hat mich das schon etwas genervt.
Nachdem das 3er Kanu dann direkt beim Einsteigen mit seinen 3 Insassen gekentert ist, war ich dann auch etwas skeptisch, was das Einsteigen angeht..
Hat aber geklappt und das Kanu fahren an sich war mega schön. So friedlich da lang gleiten zwischen all den Tieren.


Kaimane haben wir gesehen, unendlich viele Vögel und auch Brüllaffen in den Bäumen.
Highlight im Halbdunkeln auf dem Rückweg im Jeep: ein Ameisenbär! Der sah witzig aus, wie er gelaufen ist :D

Das Abendessen begann mit Ansprache und einem traditionellen Tanz in Richtung Standard-Tanz. Als es hieß, dass es unhöflich wäre, eine Einladung zum Tanz abzulehnen, wusste ich, dass ich einen strategisch sehr unklugen Sitzplatz gewählt hatte und musste auch prompt tanzen gehen. War aber ganz witzig :P

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